Außerdem führte Maria Soulis noch die Rollen der Adalgisa, Rosina, Nicklauss und La Mère d’Antonia (Les Contes d’Hoffmann), Orfeo (Gluck), Dido (Purcell), La Périchole, Musette (Leoncavallos La Bohème), Pierotto (Donizettis Linda di Chamounix), Mrs. Grose (Brittens The Turn of the Screw), Néris (Cherubinis Médée), Dinah (Bernsteins Trouble in Tahiti), Olga (Eugen Onegin) und Dryade (Ariadne auf Naxos) an den Theatern Monte Carlo, Metz, Nantes, dem Barbican Centre, Wexford, Lissabon und dem Rossini Festival in Bad Wildbad auf.
In der Saison 2005-2006 spielte Maria Soulis, wegen ihren großen Interesse an moderner Musik, die Rollen der Teura und dem Dritten Erzähler in der neuen Oper Bonjour M. Gauguin des jungen Komponisten Fabrizio Carlone , die an dem Teatro Fondamenta Nuove di Venezia uraufgeführt wurde.
Im Jahre 2006 hatte Maria Soulis außerdem noch ihr Debüt als Carmen bei dem Longborough Opera Festival in England, für welches sie viel Begeisterung erntete.
Als Konzertsängerin in Europa führte sie viele von Gustav Mahlers orchestralen Liederzyklen auf:Fünf Rückert-Lieder, Das Lied von der Erde und Symphonie Nr. 8 mit dem Philharmonischen Orchester Regensburg und die Kindertoten-Lieder mit der Mährischen Philharmonie. Andere europäische Verdienste beinhalten sowohl das Alt-Solo in Beethovens Symphonie Nr. 9 als auch Mozarts Requiem und Missa in C Moll. In Kanada trat Maria Soulis mit einem Repertoire, welches von Bachs Weihnachts-Oratorium und Händels Messias bis zu Dvoraks Requiem, Mendelssohns Elias und A Rodgers and Hammerstein Evening reicht. Maria Soulis ist eine bestrebte Konzert- und Kammermusiksängerin, die sowohl das Präsentieren von traditionellen als auch von weniger bekanntem Liedgut genießt.
Geboren in Kanada, mit griechischer Abstammung, besuchte Maria Soulis die Universität von Toronto und das Royal Conservatory of Music, wo sie den Bachelor der Komposition und das Preformance Degree (ARCT) für das Spielen des Klaviers erwarb. Sie bekam vom Kanada Council und Ontario Arts Council die Bewilligung ihr Studium in London und New York weiterzuführen.
Ihre Stimme wird gelobt, weil sie „ein rubinrotes Timbre“ und „eine üppige Vokalfarbe“ (Münsterische Zeitung)hat und „chaude et puissante“ (warm und ausdrucksstark; L’Atelier du Chanteur), „gorgeous, dusky “ (fabelhaft und rauchig; The Record, Kitchener, ON), „full of warmth and drama“ (warm und dramatisch; Birmingham Post) und „ warmly expressive“ (sehr ausdrucksstark; Financial Times, London) ist.
Weitere Engagements beinhalten das Solo im Ballet Zorba von Theodoraki in Metz, das Alt-Solo in Rossinis Petite Messe Solennelle in der Schweiz und Kanada, als auch die Rolle der Carmen bei dem Longborough Festival und die Dritte Dame in Paris (Théâtre du Châtelet und Théatre de Montpellier).